Im Einzelhandel werden die Begriffe POP und POS häufig verwendet – und sie sind nicht dasselbe. Sowohl Point-of-Displays (POP) als auch Point-of-Displays (POS) sind Instrumente zur Umsatzsteigerung, funktionieren jedoch auf unterschiedliche Weise. In diesem freundlichen Leitfaden erläutern wir, was POP- und POS-Displays sind, wie sie sich unterscheiden und wie sie in Ihre Verkaufsstrategie passen.
Was sind Point-of-Purchase-Displays?
Point-of-Purchase-Displays (POP-Displays) sind Marketingeinrichtungen, die überall in einem Geschäft platziert werden, um die Aufmerksamkeit auf Produkte an dem Ort zu lenken, an dem Kaufentscheidungen getroffen werden. Diese werden auch als POP-Store-Displays oder POP-Retail-Displays bezeichnet und können in stark frequentierten Bereichen des Ladens angebracht werden – in der Nähe des Eingangs, am Ende von Gängen oder neben dem beworbenen Produkt. Die Idee besteht darin, Kunden beim Stöbern zu erreichen, nicht nur beim Bezahlen.
POP-Anzeigengibt es in vielen Formen und Größen. Möglicherweise sehen Sie ein freistehendes Bodendisplay mit einer neuen Produktlinie, ein farbenfrohes Schild oder Banner in der Mitte eines Gangs oder sogar einen Pop-up-Stand, der für ein zeitlich begrenztes Angebot wirbt. Marken investieren oft in individuelle POP-Displays, die zu ihrem Branding und ihrer Botschaft passen und so ihre Produkte von der Konkurrenz abheben. APOP-Einzelhandelsdisplaykann so einfach sein wie ein kleines Schild auf der Arbeitsplatte oder so aufwändig wie eine vollwertige-große Markenvitrine – was auch immer die Kunden in ihren Bann zieht und ihr Interesse am Produkt weckt.

Was ist ein Point-of-Display?
A Point-of-Verkaufsanzeige (POS).ist eine spezialisierte Einzelhandelsauslage, die sich an dem Ort befindet, an dem die eigentliche Kauftransaktion stattfindet – typischerweise an oder in der Nähe der Kasse (Registrierkasse). POS-Displays nutzen die Zeit, in der Käufer in der Schlange stehen oder ihren Kauf abschließen, aus und bieten ihnen eine letzte Chance, ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Wenn der Kunde die Verkaufsstelle erreicht, hat er in der Regel alle Artikel, die er kaufen wollte, eingesammelt. Jeder zusätzliche Artikel, den sie in dieser Phase in die Hand nehmen, ist ein ungeplanter Impulskauf. POS-Displays werden strategisch platziert, um diese letzten Momente zu optimieren und dazu zu ermutigen, dass ein Käufer beim Bezahlen noch „eine letzte Sache“ ergreift.
Häufige Standorte für POS-Displays sind Kassengänge und Theken – denken Sie an Bonbonständer, Kaugummidisplays oder kleine Elektronikgeräte, die Sie oft in der Nähe der Registrierkasse sehen. Hierbei handelt es sich um klassische POS-Displays, die Käufer dazu verleiten sollen, in letzter Sekunde noch einen Artikel hinzuzufügen.
Was ist der Unterschied zwischen POP- und POS-Displays?
POP- und POS-Displays sollen beide den Einzelhandelsumsatz steigern, unterscheiden sich jedoch in einigen wichtigen Punkten. Hier ein kurzer Vergleich:
Standort:POP-Displays können fast überall im Geschäft platziert werden – am Eingang, in Gängen, neben verwandten Produkten oder als eigenständige Inseln. Sie sind dort positioniert, wo Käufer beim Durchstöbern Kaufentscheidungen treffen. POS-Displays hingegen befinden sich direkt am Point of Sale (Kasse oder Kasse). Sie nehmen den begrenzten Platz in der Nähe der Kasse ein, wo die Kunden zum Bezahlen bereit sind.
Zweck und Produkte:POP-Displays zielen darauf ab, Kaufentscheidungen zu beeinflussen, indem sie Produkte und Werbeaktionen während des gesamten Einkaufserlebnisses hervorheben. Sie präsentieren oft neue, margenstarke oder saisonale Artikel und bieten Informationen oder auffällige Designs, um Käufer anzulocken. POS-Displays dienen einem anderen Zweck – sie lösen Impulskäufe aus. Auf diesen Displays werden kleine, preiswerte Produkte präsentiert (denken Sie an Schokoriegel, Zeitschriften, Reiseartikel oder Kaugummi), die Käufer ohne große Überlegung einfach zu ihrem Einkauf hinzufügen können. Kurz gesagt: POP-Displays vermarkten größere oder neue Produkte für Kunden, die noch einkaufen, während POS-Displays von Last-{6}Minuten-Zusätzen-an der Kasse profitieren.
Größe & Design:Da sich POP-Displays auf der Verkaufsfläche befinden, sind sie in der Regel größer oder optisch auffälliger. Ein POP-Display kann ein vollständiger Bodenständer oder ein großer Endkappenaufbau mit auffälliger Beschilderung sein, um die Aufmerksamkeit schon aus der Ferne zu erregen. POS-Displays hingegen sind in der Regel kompakt und unauffällig – sie müssen auf eine Theke oder in eine enge Kassengasse passen. Sie sehen ein kleines Regal oder eine Box auf der Arbeitsplatte als POS-Display, das darauf ausgelegt ist, den begrenzten Platz optimal zu nutzen. POP-Einheiten können aufwendiger sein (da sie mehr Platz bieten), während es bei POS-Einheiten darum geht, auf kleinem Raum eine große Wirkung zu erzielen.
Kundenbindung:Käufer stoßen auf POP-Displays, während sie sich noch im Surfmodus befinden. Ein gutes POP-Display fesselt den Kunden, bietet Informationen oder eine attraktive Präsentation und hilft ihm, Produkte zu entdecken, nach denen er möglicherweise nicht gesucht hat – was im Wesentlichen die Kaufentscheidung beeinflusst. Sobald Käufer ein POS-Display erreichen, befinden sie sich im Kaufmodus (bereit zum Bezahlen). POS-Displays fangen Kunden in Sekundenbruchteilen im Entscheidungsmoment ein – die Interaktion erfolgt schnell und basiert auf Impulsansprache. Der Kunde verbringt nicht viel Zeit damit, an einem POS-Display nachzudenken; Es geht um das sofortige „Oh, so eins könnte ich gebrauchen!“ Reaktion.

Die Rolle von POP-Displays in einer Vertriebsstrategie
Sichtbarkeit im-Store:POP-Displays (Point-of-Purchase-Displays) platzieren Produkte direkt im Weg des Käufers, außerhalb des regulären Regals, sodass Kunden Ihre Artikel eher bemerken und auswählen.
Erhöhte Produktoberflächen:Durch die Platzierung zusätzlicher individueller POP-Displays auf der Verkaufsfläche können Marken ein größeres Produktvolumen auf Lager haben und den Käufern zusätzliche Möglichkeiten bieten, diese Produkte zu sehen und zu ergattern.
Heben Sie Sonderangebote und neue Artikel hervor:Einzelhändler nutzen POP-Displays, um Sonderaktionen, neue Produkte oder saisonale Angebote zu präsentieren. Diese strategische Platzierung steigert das Bewusstsein für Sonderangebote oder zeitlich begrenzte-Angebote und kann zu Impulskäufen führen.
Markenbekanntheit aufbauen:Auffällige POP-Materialien (Beschilderung, eigenständige Behälter usw.) verstärken Ihr Branding im gesamten Geschäft und verbessern die allgemeine Bekanntheit und Präsenz der Marke an mehreren Standorten.
Flexible Platzierung:POP-Displays sind vielseitig und beweglich. Sie können in stark frequentierten Bereichen wie Endkappen oder in der Nähe von Ladeneingängen positioniert werden und verschaffen Ihrer Marke einen Vorteil, indem sie Kunden an verschiedenen Stellen erreichen und den Komfort und die Präsenz maximieren.
Die Rolle von POS-Displays in einer Verkaufsstrategie
Impulskauf löst aus:POS-Displays (Point-of-Displays) werden in der Nähe von Kassen platziert, um Käufer an Last-{2}Minute-Wünsche oder -Bedürfnisse zu erinnern. Denken Sie an Schokoriegel, Lippenbalsam oder Zeitschriften an der Kasse – diese Auslagen sollen Impulskäufe auslösen, wenn Kunden sich auf die Zahlung vorbereiten.
Garantierte Präsenz:Jeder Käufer muss die Verkaufsstelle aufsuchen, um seinen Einkauf abzuschließen. Eine Verkaufsstellenpräsentation garantiert also praktisch, dass Ihr Produkt von allen Kunden während ihrer Reise gesehen wird. Dieser letzte Berührungspunkt kann Aufmerksamkeit erregen, auch wenn das Produkt nicht auf der Einkaufsliste stand.
Was sind häufige Point-of-Display-Beispiele?
POP-Displays gibt es in verschiedenen Formen. Hier sind einige gängige Arten von Point-of-Displays, denen Sie im Einzelhandel begegnen können:
Bodenständer:Dabei handelt es sich um frei-stehende Einheiten, die auf der Verkaufsfläche aufgestellt werden und oft aus Wellpappe oder stabilem Kunststoff bestehen. Bodenständer werden normalerweise in stark frequentierten Bereichen oder in der Nähe der von ihnen beworbenen Produkte aufgestellt. Sie können mehrere Artikel oder eine einzelne Produktlinie enthalten.
Endkappen-Displays:Eine Endkappe ist die Anzeige am Ende eines Ganges (die „Abdeckung“ des Ganges).EndkappenSie ziehen auf natürliche Weise die Aufmerksamkeit auf sich, da die Käufer sie sehen können, während sie durch die Hauptgänge des Ladens gehen. Sie eignen sich hervorragend für Sonderaktionen oder margenstarke Artikel.
Sidekick (Power Wing) Anzeigen:Hierbei handelt es sich um kleinere Halterungen, die an der Seite eines Regals befestigt werden oder an einer Endkappe hängen. Ein Sidekick-Display (auch Power Wing genannt) nutzt den leeren Seitenraum in einem Gang.
Palettendisplays:Palettendisplays sind in Großmärkten oder Clublagern üblich und große Bodendisplays, die auf einer Palettenbasis aufgebaut sind. Im Wesentlichen wird das Produkt auf einer Palette geliefert und dient gleichzeitig als riesiger Präsentationsstapel.
Mülleimer und Körbe:Ein Müllcontainer ist ein oben offener Behälter (häufig aus Pappe oder Draht), der mit losen Gegenständen gefüllt ist und Kunden zum „Schnuppern“ einlädt. Hierbei handelt es sich um ein klassisches POP-Display für reduzierte oder kleine Artikel.
Pop-Aufsteller und Aufsteller:Hierbei handelt es sich um tragbare, einfach zu montierende Displays, die bei Sonderaktionen „auftauchen“. Ein Standee ist oft ein lebensgroßer Ausschnitt-oder ein Banner, der für sich allein steht.
Jedes dieser POP-Anzeigebeispiele dient demselben Kernzweck:um die Aufmerksamkeit des Käufers weg vom regulären Regal und hin zu einem vorgestellten Produkt zu lenken. Durch die Verwendung einer Mischung dieser Anzeigetypen kann ein Einzelhändler ein dynamisches Ladenerlebnis-schaffen, bei dem Kunden ständig Dinge entdecken, während sie durch den Laden gehen.
Was sind einige häufige Point{0}}of-Display-Beispiele?
POS-Displays im Kassenbereich haben ihre eigenen typischen Formate. Hier sind häufige Beispiele fürPoint-of-DisplaysSie sehen in der Nähe von Registrierkassen:
Thekendisplays: Diese stehen direkt auf der Kasse. Bei Tischdisplays kann es sich um kleine Kisten, Tabletts oder Regale handeln, in denen Produkte aufbewahrt werden, die der Kunde beim Anbieten seiner Artikel leicht in die Hand nehmen kann.
Kassenregal:In vielen Lebensmittelgeschäften oder Convenience-Stores verfügt die Kasse selbst über ein eingebautes-Regal oder Regale an der Seite. Diese Regale präsentieren Impulsartikel wie Schokoriegel, Snackpackungen, Getränkeflaschen und Zeitschriften.
Peg-Haken-Displays (Clip-Streifen):Hierbei handelt es sich um kleine Hängedisplays, häufig Streifen mit Haken, die in der Nähe der Kasse oder an vorhandenen Vorrichtungen befestigt werden können. Sie halten hängende Gegenstände, meist leichte Packgüter.
Freistehende Impulse-Stände:Wenn es der Platz zulässt, stellen einige Einzelhändler einen kleinen Bodenständer direkt neben der Kasse oder im Warteschlangenbereich auf. Hierbei handelt es sich um Mini-Versionen von Bodendisplays speziell für den POS-Bereich.
Point-of-Beschilderung am Verkaufspunkt:Obwohl es sich nicht um einen „Ausstellungsstand“ für Produkte handelt, ist die Beschilderung an der Kasse erwähnenswert. Hierbei handelt es sich um Schilder oder kleine digitale Bildschirme, auf denen Werbeaktionen oder Zusatzdienste angezeigt werden (z. B. „Kaufe 2, erhalte 1 Süßigkeiten geschenkt!“ oder „Melden Sie sich für unser Treueprogramm an.“).
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